





Ein Bericht von Anja Zügner
Visit Nepal! - mit diesem auffordernden Slogan wirbt der kleine Himalaja-Staat Nepal für das offizielle Tourism Year 2011. Nach den vielen Jahren des Bürgerkrieges von 1996 bis 2006 und dem Wechsel von der Monarchie zur Parlamentarischen Demokratie wurde im Jahr 2008 der erste Präsidenten der Republik Nepals gewählt. Da das Land durch Übergriffe maoistischer Rebellen und häufige Ausgangssperren in dieser schwierigen Zeit sehr unter den schwindenden Besucherzahlen gelitten hat, will es mit dieser Kampagne deutlich zeigen, dass es für Kultur- und Trekkingtouristen wieder an Attraktivität gewonnen hat und jene vermehrt ins Land locken.
Diese offizielle Einladung wäre jedoch für unsere kleine Reisegruppe nicht nötig gewesen. Der Wunsch das kleine Land zu besuchen, das zwischen Indien und Tibet liegt und eine Gesamtgröße von etwa einem Fünftel Deutschlands hat, die überwältigende Landschaft und Natur, die kulturelle Vielfalt und vor allem die Projektgebiete von HTC mit eigenen Augen zu sehen, Menschen zu treffen und v.a. mein Versprechen gegenüber Bharat Rana einzulösen, eines Tages nach Nepal zu kommen, waren Antrieb genug. Viele Berichte von Nepal-Reisenden zu lesen, Fotos zu sehen und Anekdoten zu hören war überaus interessant, doch all die Namen und Orte sollten real werden. Der Entschluss stand: Der Oktober 2011 wird im Zeichen der ersten Nepal-Reise stehen. Mit den beiden Freunden, Renate Eichenlaub und Christian Wachtmeister, die beide mit dem um sich greifenden Nepal-Virus angesteckt wurden, und etwa 30 Paten-Briefen an die HTC-Kinder wurde Ende September die Reise angetreten. Gerade rechtzeitig, um das Ende des Monsuns in der 1300 m hoch gelegenen Hauptstadt Kathmandu mitzuerleben. Die Wolken, die beim Landeanflug über dem Kathmandu-Tal schwebten, hielten auf unserer Fahrt zum Hotel während der Rushhour was sie versprachen. Mitten im Verkehrschaos und niederprasselndem Regen, während die Sonne rasch unterging, ließen wir die ersten Eindrücke dieses fremden Landes mit stillem Staunen auf uns einströmen.
Angekommen im Hotel in Kathmandu-Thamel freuten wir uns sehr von Bharat und Govinda, der unser beinahe ständiger Begleiter werden sollte, empfangen zu werden. Glücklich, endlich in Nepal zu sein, nahmen wir die Einladung am kommenden Tag zu einem Mittagessen in Miras und Bharats Haus sehr gerne an. Dass seit dem letzten Treffen in Deutschland beim 10jährigen Jubiläum von HTC bereits eineinhalb Jahre vergangen waren, wurde durch den offenen und ungezwungenen Umgang schnell vergessen. Bei einem vorzüglichen und vielfältigen Dal-Bhat wurden wir in einem nepalesischen Haushalt, dessen Kontakte nach Europa und Amerika anhand von zahlreichen Gastgeschenken und Souvenirs unverkennbar war, überaus herzlich begrüßt. Nach vielen Gesprächen, reich an interessanten Themen wie nepalesischen Sitten, Gebräuchen, Küche und vielem mehr, sowie einer Führung durch den Garten, die Freude der Hausherrin, fuhren wir gemeinsam mit unseren Gastgebern zur Swayambunath-Stupa, von welcher man einen wunderbaren Blick über Kathmandu hat. Am Steuer des Autos: „The best female driver in town“ - so Bharat mit stolzem Unterton über seine emanzipierte Frau Mira.
Zurück im Hotel hieß es die letzten Vorbereitungen für die zwölftägige Trekkingtour im Langtang National Park zu treffen. Am nächsten Morgen wurden wir mit Bharats Geländewagen, einem Fahrer und Govinda abgeholt. Auf Grund des 15tägigen Dashain-Festes, dem höchsten hinduistischem Fest im Jahr, waren die Busse mit nepalesischen Reisenden, die das Fest bei Verwandten feiern wollten, überaus voll, so dass wir dem Vorschlag Bharats gerne nachkamen, sein Auto benützen zu dürfen. Dem unglaublichen Abgas-Gestank der Straßen Kathmandus und dem hektischen Trubel entkommen, ging die Fahrt in Richtung Nord-West mit dem Ziel: Betrawati. Durchgeschüttelt von den holprigen Straßen, die unter den starken Monsunregen sehr gelitten haben, erreichten wir den Ursprungsort des Vereins und genossen den Spaziergang durch den Ort, entlang der Reisfelder und des reißenden Trisuli-Flusses. Zu dessen Ursprung sollten wir nach etwa einer Woche in Gosainkunda gelangen. Als wir auf eine Strassenbaustelle und eine eben errichtete große Brücke über den heiligen Fluss stießen, wurde uns berichtet, dass die Chinesen gerade dabei wären auf dieser Verkehrsroute die Straßenverbindung nach China auszubauen. An das Schicksal Tibets und die enormen Macht Chinas denkend, nahmen wir diese Nachricht mit sehr gemischten Gefühlen entgegen.
In Betrawati durften wir im Haus von Govindas Mutter Lila zu Gast sein, die für HTC dort seit vielen Jahren tätig ist. Im Nu füllte sich die Veranda des Hauses mit Familienmitgliedern, benachbarten Kindern und Erwachsenen, die sicher auch aus Neugierde kamen, aber auch um sich zu unterhalten, zu spielen oder um einfach nur dabei zu sein. Nach einem leckeren Abendessen mit Dal-Bhat klang dieser ereignisreiche Tag mit vielen nepalesischen Liedern, denen wir lauschen durften, aus und auch wir steuerten das eine und andere Volkslied bei.
In einem kleinen Auto-Konvoi ging es am nächsten Tag weiter nordwestlich nach Ramche, wo ein Erdrutsch ein Weiterkommen mit dem Auto unmöglich machte und uns zwang, unsere Trekkingtour einen Tag früher zu beginnen. Verabschiedet von Bharat und Govindas Familie brachen wir nun mit unseren beiden nepalesischen Begleitern Govinda und dessen ortskundigen und trekkingerfahrenen Onkel Shiva zu einer beeindruckenden Wanderung ins Langtang, nach Gosainkunda und ins Helambu auf. Bei bestem Wetter und kurz vor Beginn der Hauptsaison lernten wir mit Hilfe unserer nepalesischen Freunde eine landschaftlich atemberaubende Seite Nepals kennen und durch sie wurde unser Bild von Nepal gewaltig bereichert.
Nach zwölf Tagen Fußmarsch, unzähligen Kilometern, dem ersten Mal auf 5000 ü.NN., Temperaturen von unter 0 bis tropischen 35°C und teils eiskalten Nächten in zugigen Lodges kehrten wir in die Zivilisation zurück. In Nagarkot angekommen lernten wir die Vorzüge einer Nacht im Hotel bei einer warmen Dusche und kontinentalem Frühstück wieder wohl zu schätzen und ließen uns den Sonnenaufgang mit Himalajablick vom Tower von Nagarkot aus nicht entgehen. Erfrischt und gestärkt stand uns nun ein weiteres Highlight unserer Reise bevor: Naldum, das derzeitige Hauptprojektgebiet von HTC. Malerisch liegt dieses Tal mit seinen Reisfeldern, Bananenhainen, vereinzelten Häusergruppen und dem Himalaja im Hintergrund vor uns. Nach etwa einer Stunde zu Fuß unterwegs erwarteten uns Bharat und seine Helfer, die bereits damit beschäftigt waren an die wartenden Kinder neue Schulmaterialen, Gelder für Arzt- und Arzneimittelrechnungen, sowie Briefe der Pateneltern zu verteilen. Mit großer Genauigkeit wurde über die verteilten Gelder Buch geführt und wir waren erstaunt, mit welcher Ruhe und Disziplin die Kinder geduldig ausharrten, bis ihr Name aufgerufen wurde. Bei der Entgegennahme der Schulutensilien und Briefe wirkten sie noch etwas verschüchtert, danach jedoch wurden die Briefe, die Fotos der Pateneltern und die teils kleinen Geschenke aus Deutschland freudig ausgepackt und von den Freunden neugierig betrachtet.
Wir genossen diesen entspannten Nachmittag in der ‚Villa Kunterbunt‘ unter der großen Kinderschar sehr, durften einen Blick in die im Haus befindliche Krankenstation werfen und waren auf den angekündigten Spaziergang mit Bharat in ein paar benachbarte Weiler sehr gespannt. Auf schmalen Pfaden entlang der Reisterrassen ging der kleine Ausflug erst zur nächsten Häusergruppe, wo wir die Funktionsweise einer von HTC finanzierten Biogas-Anlage erklärt bekamen. Wir waren beeindruckt, mit welch geringem Aufwand und wie nachhaltig die Form der Energiegewinnung für diese Familie war. Verglichen mit den herkömmlichen offenen Feuerstellen, bei denen Holz und Kuhdung verwendet wird, war von Ruß im Koch- und Wohnbereich wenig zu merken, was auf die Gesundheit der Atemwege große positive Auswirkungen hat. Dass diese Familie die Unterstützung zum Bau einer Biogasanlage erhalten hat, ist u.a. ihrem Besitz von einem Wasserbüffel zuzuschreiben, den sie, wie beinahe alle Bauern in Naldum, aus Mangel an einem separaten Stall in der Nacht im Wohnbereich des Hauses unterbringt. Sehr befremdlich und konträr fanden wir auf den ersten Blick, dass auch in diesem Haushalt ein Mobiltelefon benutzt wurde. Später sahen wir, dass, wie in Deutschland, das Benutzen von Handys weit verbreitet ist. Betrachtet man jedoch die Tatsache, dass das Telefonnetz in Nepal so gut wie kaum ausgebaut ist, das Errichten von Mobilfunkmasten jedoch wesentlich leichter ist, so liegt ihr Gebrauch sehr nahe. Zumal die Tarife im Vergleich zu denen in Deutschland weitaus geringer sind und dadurch der telefonische Kontakt per Handy als Lösung sehr schlüssig ist.
Wie in eine andere, längst vergangene Zeit versetzt, ließen wir uns durch das mit Lehm und Stroh gebaute Haus führen. Im Erdgeschoss also der Koch- und Wohnbereich, in dem auch nachts die Büffel, Ziegen und andere Haustiere unterkommen, im ersten Stock die kleinen Schlafzimmer und im zweiten Stock befindet sich das Lager für Mais, Reis und weitere Lebensmittel. Davon, dass diese schon einfache Lebensweise unterboten werden kann, wurde uns in den nächsten Häusern, die wir besuchten, deutlich. In einer kleinen Siedlung in denen nur Mitglieder der Kaste der Unberührbaren wohnen, dem letzten Glied in der sozialen Hierarchie, stießen wir auch auf Spuren des Erdbebens vom 18. September 2011. Da das Epizentrum nahe der nepalesischen Grenze im indischen Bundesstaat Sikkim war und das Beben eine Stärke von 6,9 hatte, waren auch in Nepal viele Gegenden schwer betroffen und etwa sieben Menschen kamen dabei ums Leben. Am 13. November sollte ein weiteres Erbeben von fünf Punkten auf der Richter Skala mit dem Epizentrum in Gorka/Nepal folgen. In einem der Häuser sahen wir nun deutliche Risse im äußeren Mauerwerk, das wohl einem zweiten Beben nicht Stand halten wird, falls nicht die nötigen finanziellen Mittel aufgebracht würden um es zu reparieren. Bei Katastrophen, wie Erdbeben und starken Monsunregen, die ganze Häuser zum Einstürzen bringen, wenn die Feuchtigkeit wegen Dachmängel die lehmhaltigen Mauern durchweicht, gibt es für die Bewohner Nepals keine von staatlicher Seite. In all der großen Armut und Mittellosigkeit wurde uns hier deutlich, welche große Verantwortung soziale Initiativen wie HTC haben, die sich als Ziel gesetzt haben, Menschen, die nicht das Glück hatten in eine finanziell und sozial abgesicherte Gesellschaft geboren worden zu sein, Soforthilfe, Entwicklungsmöglichkeiten und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Welch großen Effekt der gezielte Einsatz der Spendengelder, die sorgfältige Planung und Durchführung und der unermüdliche Einsatz der aktiven Mitglieder HTCs, Bharats und seiner Helfer haben, davon waren wir bereits nach unserem ersten Tag in Naldum wahrlich beeindruckt.
Am kommenden Tag, während Bharat noch damit beschäftigt war weitere Schulmaterialen an die Patenkinder zu verteilen, machten wir in Begleitung eines jungen Lehrers, der bei HTC beschäftigt ist, einen Ausflug in die nächstgelegene von HTC geförderte Schule. Auf dem Weg dorthin waren wir erstaunt, was in der Region von Naldum, unterstützt durch organisierte Landwirtschaftstrainings, auf den Feldern angebaut wird. Vorbildlich angelegte Kartoffelfelder zwischen Reis- und Hirsefeldern, Ingwer, Zitrusfrüchte und sogar Kaffeesträucher waren zu sehen.
In der Schule angekommen durften wir in einigen Klassen den Unterricht in Englisch, Singen und Mathematik, sowie eine Vorschulklasse besuchen. Zwischen den Schülern sitzend verfolgten wir den Unterricht hautnah und verfielen bei der ein oder anderen komplizierten Rechenaufgabe selbst ins Grübeln. In dieser Schule fanden wir bereits eine gute Ausstattung an Tafeln, Charts und Schulbänken vor und freuten uns zu sehen, dass es für die Kinder der Gegend in Zukunft möglich sein wird, durch einen Neubau auch höhere Klassenstufen in dieser Schule zu besuchen.
Der Abschied aus Naldum fiel uns am nächsten Tag sehr schwer, da wir dort zwei wunderbare Tage in Bharats Haus in Gesellschaft von vielen Kindern und deren Familien verbringen durften. Die Abende am Lagerfeuer mit Tanzen und Singen liessen die sprachliche Barriere schnell vergessen und die gesammelten Eindrücke waren so prägend, dass sie uns sehr lange in bester Erinnerung sein werden.
Zurück in Kathmandu waren wir erstaunt über die Menge an Touristen, die zur bereits laufenden Hauptsaison nach Nepal gereist waren. Auch wir reihten uns unter sie ein und besichtigten in unseren letzten Tagen Bhaktapur, Kathmandus Durbar Square, Pashupatinath und zuletzt die Bodnath-Stupa. Den Abschluss und kulinarischen Höhepunkt bildete jedoch am Tag vor der Abreise ein geselliges Abendessen im Haus von Govindas Schwester Apo. Von ihrer Mutter Lila und ihr bekamen wir einen nepalesischen Kochkurs in der Zubereitung von Dal-Bhat, der teilweise wegen Stromausfalls im Kerzenschein statt fand, und bei dem alle ihren großen Spaß hatten. Wer sich an der nepalesischen Küche versuchen möchte, dem sind die Rezepte auf der Homepage von HTC wärmstens empfohlen!
Mit großer Wehmut hieß es am nächsten Tag mit vielen Erlebnissen und wunderbaren Erinnerungen im Gepäck die Heimreise anzutreten. Für uns drei war es eine der beeindruckendsten Reisen, die wir bisher unternommen haben, da wir durch die zahlreichen persönlichen Kontakte und Begegnungen diesem Land und seinen Bewohnern sehr nah sein durften. Wir sind sehr dankbar mit Hilfe von Bharat, Govinda, Shiva und all der Menschen, die wir auf unserer Reise getroffen haben, die unglaubliche Vielfalt Nepals kennen zu lernen und eine über alle Maßen große Gastfreundschaft und Herzlichkeit erfahren zu haben.
Visit Nepal!- wir kommen sicherlich wieder.
Und hier finden Sie das Dal-Bhat-Rezept, das nepalesische "Nationalgericht":
Zu den aktuellen Aktivitäten von HTC berichtet Bharat in einem ausführlichen Artikel, den Sie als PDF (im englischen Original und in einer deutschen Übersetzung) herunterladen können.
Bharat geht dabei vor allem auf die Ziele und Maßnahmen zur Förderung der Schulbildung ein, welche seit der Gründung des Vereins dessen wichtigste Aufgabe ist. So wurden bislang 149 Schulen auf verschiedene Art unterstützt, vom Neubau über die Ausstattung mit Mobiliar und Lehrmitteln bis zur Finanzierung der Lehrkräfte. In diesem Jahr liegen die Schwerpunkte u.a. auf der weiteren Förderung der Bildung von Mädchen, auf der Reduktion der Klassenwiederholungen und Schulabbrüche sowie auf der fachlichen und pädagogischen Weiterqualifizierung der Schullehrer und der Erzieherinnen in den Kindergärten. Dabei ist es vor allem in den neu hinzukommenden Projektgebieten noch immer sehr wichtig, die Eltern der Patenkinder für die Bedeutung von Schulbildung für die Gestaltung der Zukunft ihrer Kinder zu sensibilisieren.
Über die Schulbildung hinaus, wurden in diesem Jahr bereits verschiedene weitere Programme fortgeführt, die sich stets großer Beliebtheit erfreuen. Lesen Sie hier weiter:
Originalbericht als PDF (englisch)



Bericht von Gerhard Birngruber
Angeregt durch die Erfahrungsberichte von Mitgliedern des HTC, in mir der Entschluss heran doch selbst nach Nepal zu reisen, um mein Patenkind, Chini Maya Tamang, einmal persönlich zu besuchen. Bei dieser Gelegenheit wollte ich zugleich Projekte besichtigen, die mit Hilfe von HTC gefördert wurden. Anschließend stand noch eine Trekkingtour im Annapurnagebiet auf dem Programm, sowie der Besuch mancher Sehenswürdigkeiten im Land des höchsten Berges der Welt.
Freunde und Verwandte reagierten leicht erschrocken, als ich ihnen von meinem Reiseziel erzählte. Für viele von ihnen liegt Nepal irgendwo weit weg und sie verbanden dieses Land mit Rückständigkeit, Armut und Revolution. Es galt viele Vorurteile abzubauen und gut gemeinte Ratschläge in den Wind zu schlagen. Zwischenzeitlich besorgte ich mir einige Bücher über Nepal, um mich schon etwas auf Land und Leute einzustellen. Am 19. Oktober war es endlich soweit. Mein Sohn Daniel und ich flogen nach Kathmandu.
Bharat hatte freundlicherweise die erste Woche unseres Aufenthalts in Nepal bestens organisiert. Nach Ankunft am Flughafen Kathmandu wartete bereits ein Bekannter Bharat’s mit seinem Auto auf uns, um uns in ein bereits gebuchtes Hotel nach Thamel zu fahren.
Kathmandu zeigte sich zuerst von seiner schlechtesten Seite. Auf kaputten und zumeist engen Straßen versuchen unzählige Autofahrer sich mit ständigen Hupen freie Fahrt zu verschaffen. Nicht minder leise sind die Rikscha-, Moped-, und Radfahrer mit ihren lauten Tröten unterwegs. Die im Verkehr rechtlosen Fußgänger so scheint es, sind der permanenten Gefahr ausgesetzt, angefahren zu werden. Die durch den Verkehr verursachte Luftverschmutzung ist derart hoch, dass viele Menschen nur noch mit Tüchern vor Mund und Nase ins Freie gehen. Schmutz und Gestank waren ebenfalls ständige Begleiter in den Straßen der Hauptstadt. Aufgefallen ist mir noch das unbeschreibliche Elend der Kinder in den Straßen Kathmandu’s. Sie betteln einen bei jeder Gelegenheit an und es fällt einem nicht leicht achtlos vorbei zu gehen und nichts zu geben.
Noch am Ankunftstag lernten wir Bharat und seine charmante Ehefrau Mira kennen und besprachen das geplante Besuchsprogramm für die nächsten Tage. Wir wollten zunächst für ein paar Tage in Kathmandu bleiben, uns zu akklimatisieren und die ein oder andere Sehenswürdigkeit anschauen. Außerdem musste ich noch zur Deutschen Botschaft, damit ich meine Schulden bei einem Beschäftigten begleichen konnte. Hatte doch dieser im letzten Jahr ein Paket für mein Patenkind freundlicherweise entgegengenommen und Auslagen von 20 Rupien angemahnt. Selten sah ich ein verdutzteres Gesicht, als ich persönlich vor ihm stand und ihm die 20 Rupien in die Hand drücken wollte. Es sei noch angemerkt, dass er meine Reisekasse nicht schmälern wollte und großzügig auf die 20 Rupien verzichtete.
Eine weitere nette Geste wurde uns von Bharat und seiner Frau zuteil. Sie luden uns für den nächsten Tag zu sich nach Hause zum Abendessen ein. Mein geistiges Auge sah schon gekochten Ziegenkopf und gebratenes Hammelfleisch auf einem Teller voll Reis serviert.
„I am vegetarian!“ Bharat schaute mich ungläubig an, aber nach einer kurzen Erklärung, warum und wieso ich Vegetarier geworden bin, glaubte er mir. Ich rief mir noch kurz die Anstandsregeln in Erinnerung, die bei einer Einladung in Nepal gelten: Beim Betreten der Wohnung Schuhe ausziehen. Das mitgebrachte Geschenk für die Hausherrin wird entgegengenommen und unbeachtet weggelegt. Also nicht beleidigt sein. Nach dem Essen ist die Einladung beendet und man sollte unaufgefordert aufstehen und sich verabschieden. Die letzte angeführte Regel traf bei unseren Gastgebern nicht zu. Da wir bei einer Hindufamilie eingeladen sind, darf man keinesfalls deren Essen, Teller oder Besteck berühren. Es wäre damit unrein geworden. Also immer schön aufpassen.
Vor dem Essen zeigte Bharat uns sein professionell eingerichtetes Büro. Von hier aus verwaltet er die umfangreichen Projekte von HTC. Die Einrichtung und die Anzahl der Ordner lässt auf eine „mittlere Managementebene“ schließen. Man muss Bharat ein großes Kompliment aussprechen, dass er sich so in das Projekt einbringt.
Es wurde die Nationalspeise Daal Bhaat (Linsen und Reis) serviert. Dieses „einfache“ Essen wurde mit Beigaben, wie Kartoffeln, Blumenkohl und Brokkoli ergänzt. Es schmeckte vorzüglich und wir ließen uns mehrmals einen Nachschlag geben. Bharats Ehefrau erzählte uns währenddessen von ihrer Familie und zeigte noch Bilder von der Hochzeit ihres Sohnes. Ein kurzweiliger Abend ging zu Ende und wir waren in spannender Erwartung der nächsten Tage.
Bei sommerlichen Temperaturen ging es am nächsten Tag mit dem Auto in Richtung Naldum. Die Straße war einigermaßen befahrbar und so erreichten wir nach ca. 2 Stunden und ca. 50 km das Ende der Straße. Von hier aus ging es nur noch zu Fuß weiter. Eine Fahrtunterbrechung nutzte ich, um für mein Patenkind und deren Familie noch Geschenke einzukaufen. Bharat stand mir mit Rat und Tat beiseite und wusste am besten was die Menschen in dieser Gegend am meisten benötigten. Er hatte auch noch die jeweiligen Kleidergrößen der Familienmitglieder parat. Perfekt.
Die schmalen Pfade verlaufen entweder bergauf oder bergab; selten, dass der Weg mal eben dahin läuft. Eine gewisse Grundkondition ist daher unabdingbar. Trittsicher kommen uns Frauen mit ihren „Klapperl“ entgegen, sie tragen mit einer speziellen Technik schwere Lasten, wie z.B. Viehfutter, auf ihren Rücken. Freundlich antworten sie auf den traditionellen Gruß Namaste..
Auf dem Weg zu Chini Maya’s Dorf Gairigaun kamen wir an einigen der geförderten Projekte vorbei und Bharat informierte uns über den Aufbau und Nutzen dieser Einrichtungen.
Nach einem mehrstündigen Fußmarsch kam das Dorf von Chini Maya in Sichtweite. Es liegt lieblich eingebunden in einer sanft geschwungenen Hügellandschaft. Ich war überrascht von der Sauberkeit des Ortes und den schön erdfarbenen gestrichenen Häuser.
Die Familie wartete bereits vollzählig versammelt vor ihrem Haus auf uns. Das obligatorische Begrüßungszeremoniell, die älteren Leute zuerst, verhalf zunächst einmal die ersten Berührungsängste abzubauen. Nach Auspacken und Verteilung der mitgebrachten Geschenke, war das Eis letztendlich schon geschmolzen.
Bharat fungierte als Dolmetscher und so konnten die wissbegierigen Frage beantwortet werden. Eine Frage schien für alle von großer Wichtigkeit zu sein: Warum mein Sohn Daniel einen Nasensticker hat? Dieser Nasensticker hat bei den Mädchen in Nepal allgemein Ver- (Be-)wunderung und Neugier ausgelöst.
Da Chini Mayas Mutter auch einen Nasensticker trägt, hatten beide gleich ein „Gesprächsthema.“ Chini Maya zeigte mir die Bilder, welche ich ihr von meiner Heimat geschickt habe. Das ihr Bild in meinem Wohnzimmer neben anderen Familienbildern einen Platz gefunden hat, erfüllt sie mit sichtlichem Stolz. Bevor Bharat zum Aufbruch mahnte, wir hatten ja noch einige Kilometer zu Bharat’s Projektgebiet-Haus zu gehen, wurden wir von der Hausherrin eingeladen ihr Haus zu besichtigen. Diesen Wunsch durften wir ihr nicht abschlagen.
Der große Raum im Erdgeschoss ist Wohnzimmer, Schlafzimmer der Eltern, Küche und Stall für Vieh zugleich. Gekocht wird auf einer offenen Feuerstelle ohne Rauchabzug. Im 1. Obergeschoss sind die Räume für die Kinder eingerichtet und im Dachgeschoss werden die Erntevorräte für den Winter eingelagert.
Neben den gesundheitlichen Risiken, die durch den Nichtabzug des Rauches innerhalb des Hauses entstehen sind auch die hygienischen Bedingungen, im Haus gab es keinen Wasseranschluss, für eine gesunde körperliche Entwicklung nicht gerade als optimal zu bezeichnen.
Deshalb ist es unbedingt notwendig, Biogasanlagen zu fördern und wo immer es finanziell machbar ist, sollte man diesen geringen Kostenbeitrag zu leisten, damit eine Familie mit Kindern ohne Gesundheitsgefährdung im eigenen Haus leben kann. Des Weiteren würde das Abholzen des Waldes eingeschränkt und der entstehende Dünger nach Vergärung der Fäkalien im Fermenter, wäre ein kostenloser, hervorragender Dünger für die Landwirtschaft. Frau Jacobi brachte es auf den Punkt als sie sinngemäß sagte: “Die Biogasanlagen sind eine große Erfolgsgeschichte des Vereins!“ Lassen Sie uns diese Geschichte weiterentwickeln.
Die Einladung zum Essen bei Chini Maya mussten wir ausschlagen. Das war zwar unhöflich, aber sogar Bharat warnte vor der Einnahme der Mahlzeit (unserer Gesundheit wegen). So wurden wir mit einem hochprozentigem Schnaps verabschiedet.
Schnell sprach sich unser Besuch im kleinen Dorf herum und schon waren vermutlich alle Kinder des Dorfes im Hof von Chini Maya’s Elternhaus zugegen. Ich hatte gottlob für jedes Kind noch eine Kleinigkeit in meinem Rucksack dabei.
Die Zeit verging wie im Flug und ich bedauerte nicht länger geblieben zu sein; bei meinem nächsten Aufenthalt in Nepal werde ich mir auf jeden Fall mehr Zeit für mein Patenkind nehmen.
Nach dem Verlassen von Gairigaun gab ich Bharat noch den Namen eines Mädchens und deren Adresse. Ich wurde von einer Bekannten gebeten, falls es mir möglich sei, ihr Patenkind Shyangbo Mina zu besuchen, ihr herzliche Grüße zu überbringen und der Familie ein Geschenk in ihrem Namen zu machen. Wir trafen Mina im Kreis ihrer großen Familie an und ganz unverhofft war da jemand zu Besuch aus Deutschland gekommen und brachte auch noch ein Geschenk von der Patenmutter Heidi mitgebracht. Diese Überraschung war gelungen.
Der Besuch bei meinem Patenkind bleibt ein unvergessenes Erlebnis und bestärkt mich in meiner Einstellung, dass ein jeder Mensch seinen Beitrag zu einer besseren Welt leisten kann.
Es noch so vieles zu berichten. Ich denke an unseren Begleiter Sano-Gassi (er rettete mich vor einem Absturz), an Novinda und dessen nette Familie (er zeigte uns viel über Land und Leute), an unsere Köchin und deren Familie, an die netten Menschen, die einen unvergessenen Abschlussabend vor unserer Abreise organisierten und an den überaus herzlichen Abschied am nächsten Morgen mit Blumen.
Besonderen Dank auch an Bharat. In seiner ruhigen und besonnenen Art, verhilft er dem Verein zu seinem Erfolg vor Ort. Er ist anerkannt und kompetent und wenn es notwendig ist, krempelt er selbst die Ärmel hoch und repariert eine lecke Wasserrohrleitung.
Namaste, Gerhard Birngruber

Liebe Freunde von HTC,
seit kurzem sind wir wieder zurück aus Nepal und haben viele Eindrücke im Gepäck, die uns sehr bewegen. Von einigen möchten wir Ihnen hier berichten. Bei unserer diesjährigen Reise konnten wir uns tagtäglich davon überzeugen, dass unser Wunsch „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten bzw. „Wege zur Eigenverantwortung“ aufzuzeigen, nach und nach zur Tatsache wird:
Schon vor Jahren nahm Hari – einer unserer nepalesischen Helfer in Betrawati – aus eigener Initiative den verwaisten Jungen Surya als Kleinkind in seine Familie auf. Dessen Mutter verließ nämlich die Familie mit einem anderen Mann und der Vater wurde durch einen Übergriff der Maoisten im Krieg getötet. Trotz dieser Widrigkeiten kann Surya nun wie Haris eigener Sohn aufwachsen und wird als Patenkind in seiner Schulausbildung gefördert. Er ist ein glückliches Kind unter allen anderen und fällt nicht wie andere Waisen aus dem sozialen Raster.
In Naldum wurde uns dann das 13-jährige Mädchen Sushila vorgestellt. Sie stammt aus demselben Dorf wie unsere Pflegerin Dhana Maja in der Krankenstation. Sushila ist von Geburt an geistig behindert und wohnt bei ihren Eltern. Leider macht sie in der gewohnten Umgebung keinerlei Fortschritte. Sie hat keine Motivation, etwas anderes zu tun, als tagaus, tagein im Bett zu liegen. Die Eltern kamen mit diesem Anliegen nun zu uns und Bharat Rana. Aus Erfahrung konnten sie erzählen, dass Sushila Fortschritte mache, wenn jemand anderer als die Familienmitglieder sich mit ihr beschäftigte und sie zu irgendwelchen Tätigkeiten animierte. Ihr Vorschlag war es, die Tochter ein, zwei Monate zu einer anderen Familie in der näheren Umgebung zu schicken, um zu testen, ob Sushila nicht besser gefördert werden könnte. Somit wäre die Lebensqualität für sie und ihre Familie weitaus höher. Sushilas Eltern und Geschwister kümmern sich liebevoll, jedoch muss man bedenken, dass unter diesen harten Lebensumständen jeder Einzelne mithelfen muss, um das Auskommen zu sichern. In Sushilas Fall hat die Familie noch eine weitere Person am Esstisch, die jedoch nichts zum Lebensunterhalt beitragen kann.
Noch bevor Sushilas Mutter mit ihrer Geschichte geendet hatte, meldete sich Bhawana zu Wort, die im Hintergrund stand und alles mitgehört hatte. Auch sie wohnt in Naldum und bot völlig spontan an, das Kind in ihrer Familie aufzunehmen, um zu sehen, ob sie dort Fortschritte mache.
Wenn wir solche Lebensgeschichten hören, vergleichen wir unweigerlich mit deutschen Verhältnissen. Bei uns wäre es ein Leichtes, Sushilas Ausbildung einer professionellen Einrichtung zu überlassen und ihre Fähigkeiten in einer Behindertenwerkstätte zu fördern. Genau wie bei Surya: Er würde nun in einem Waisenhaus leben können. Es ist schwierig, zu entscheiden, welche Wege die besseren sind. Auch aufgrund der kulturellen Unterschiede steht es uns auch nicht zu, zu urteilen. Eines jedoch ist klar: Unser Ziel, der Selbstverantwortung Raum zu schaffen, ist gelungen. Unsere kleinen nepalesischen Dorfgemeinschaften helfen sich mittlerweile selbst in sozialen Nöten. Und wir als Verein helfen ihnen, weitere Fortschritte in Bildungs- und Gesundheitsfragen sowie in der Verbesserung der Lebensumstände zu machen.
Liebe Freunde, diese positiven Geschichten können wir Ihnen nur erzählen, weil Sie unsere Arbeit so treu und großzügig unterstützen. Wir danken Ihnen herzlich dafür und hoffen, dass Sie unseren Verein weiterhin als Pateneltern oder Sponsoren fördern.
Es grüßen Sie mit einem „Namaste“
Tina und Stefan Heigl

Liebe Freunde von HTC,
nachdem sich Stefans Anreise nach dem OP-Camp in Nordindien schwieriger gestaltet hat als gedacht, konnten wir uns erst mit zwei Tagen Verspätung hier in Kathmandu treffen. Nach zwei Tagen Sightseeing in Kathmandu machten wir uns auf den Weg zu den heiligen Seen in Gosaikunda.
Eine etwas abenteuerliche Busfahrt von etwa 10 Stunden bringt uns schliesslich an unseren Ausgangspunkt Dunche. Wir werden dort von beissender Kälte empfangen und beginnen - nach unserem Beschluss, uns für das nächste Mal dickere Schlafsäcke zu kaufen - am nächsten Tag unseren Aufstieg. Die Steigung bewirkt, dass wir schnell nicht mehr frieren. Die Luft ist frisch und klar und schon bald sehen wir die ersten schneebedeckten Gipfel. In der folgenden Nacht erinnern wir uns an den Trick, dasjenige Gästezimmer zu wählen, durch welches das Ofenrohr geleitet wird und unsere Schlafsack-Kaufpläne sind bald vergessen. Nach zwei Wandertagen und in 4600m Höhe kann man sich die wuselige und für Westler fast chaotische Stadt Kathmandu dann nicht mehr vorstellen.
Wir sind insgesamt sechs Tage auf Wanderschaft und treffen uns anschliessend mit Bharat in Betrawati, um – für uns übrigens zum ersten Mal – dieses Projektgebiet zu besuchen. Umso gespannter waren wir auf die Leute dort. Mit Bharat war vereinbart, dass wir nach Ankunft unseres Busses in Betrawati am Basar einfach mal nach ihm fragen. Bei einem Gläschen Tee zur Beruhigung unseres durchgeschüttelten Magens nach der Busfahrt, kamen wir bald ins Gespräch mit den Leuten. Wunderbarer Weise, ganz ohne Telefon, wurden wir von einer Frau abgeholt und weitergeleitet zum Projekthaus, in dem Bharat schon auf uns wartete. Zur Begrüßung gabs erst mal Tee und Dhal Bhat.
Die Kinder erkannten ganz schnell, dass nun neue "Opfer" für ihre Ballspiele gefunden waren. So wurde unser üppiges Dhal Bhat auf kürzeste Zeit wieder abtrainiert… Nun war das Eis gebrochen und wir lernten an diesem Tag noch viele weitere Dorfbewohner kennen, die uns sehr herzlich aufnahmen. Am Lagerfeuer fand der Abend einen schönen Ausklang.
In den paar Tagen in Betrawati besuchten wir viele Familien der Patenkinder in ihren Häusern und konnten mit Bharat diverse Fragen klären. Nebenbei wurden noch neue Pullis und Schulutensilien verteilt und für die kalten Winternächte warme Decken.
Nun sind wir wieder zurück in Kathmandu. Hier sind wieder mal eine warme Dusche und Wäschewaschen angesagt. Und schon morgen geht es weiter ins Projektgebiet Naldum. Da wir vor einigen Jahren dort fünf Monate gelebt haben, um die Krankenstation einzurichten und aufzubauen, sind wir natürlich besonders auf die Entwicklung an diesem Ort gespannt. Seit unserem letzter Besuch sind nun auch schon drei Jahre vergangen und einige damalige ABC-Schützen haben mittlerweile ihren Schulabschluss geschafft.
Da nach fünf Monaten in Naldum unser Herz immer noch ein wenig hier schlägt wollen wir auch unsere Hochzeit mit den Dörflern ein wenig nachfeiern und haben heute die Vorbereitungen dafür mit Bharat in Kathmandu getroffen. Dabei haben wir erfahren, dass wir "selbstverständlich" nur in Landestracht antreten können. Das Ende vom Lied: Wir haben nun einen roten Sari und ein etwas seltsames Outfit für Stefan (Dora Suan) im Gepäck!! Wir wissen noch nicht, ob wir Euch die Fotos davon zeigen können.
Wir senden liebe Vorweihnachtsgrüsse aus Kathmandu!
Namaste
Stefan und Tina Heigl
Schulbildung und Selbstverantwortung in Nepal