Patenschaft

Patenschaft

Hilfe für Betrawati e.V. (HTC) fördert besonders arme Kinder, viele aus niederen Kasten oder „Unberührbare“. Durch Patenschaften finanzieren wir ihre Schulausbildung und versuchen, ihnen dadurch später ein Leben in Armut und Unwissenheit zu ersparen. Sie, lieber Interessent, können Pate eines Kindes werden und so für eine bessere Zukunft dieses jungen Menschen sorgen.

Der Patenschaftsbeitrag beträgt monatlich 30 EURO und ist als Spende steuerlich absetzbar.

Als Pate/ Patin werden Sie durch einen Newsletter jährlich über die Fortschritte unserer Projekte und Neuigkeiten aus den unterstützten Regionen informiert, außerdem erhalten Sie regelmäßig ein aktuelles Foto, hin und wieder Briefe Ihres Patenkindes und das jährliche Schulzeugnis.

Wenn Sie Interesse an einer Patenschaft haben, wir informieren Sie gerne.
Schicken Sie uns eine E-Mail an info@htc-nepal.de.

 
Wie viel des Patenschaftsgelds kommt an?

Berichte in den Medien über Veruntreuungen von Spendengeldern verunsichern und schrecken ab. Sicherlich stellen auch Sie sich die Frage:

„Wenn ich Geld spende, wird das dann auch wirklich für die Schulbildung meines Patenkindes verwendet?“

Wir können diese Frage aus ganzem Herzen mit einem Ja beantworten.

Die von Ihnen als Pateneltern für die Förderung eines Kindes gespendeten Mittel kommen zu 100 % an ihrem Bestimmungsort in Nepal an. Dafür setzen wir uns ein. Unser Verein ist mit 250 bis 300 Patenkindern noch relativ klein, überschaubar und unser Projektkoordinator in Kathmandu, Bharat Krishna Rana, kennt alle Patenfamilien und deren Lebensgeschichten persönlich.

Viele der aktiv Mitarbeitenden waren bereits in Nepal, kennen die Situation dort, lieben das wunderschöne Land und seine freundlichen Menschen. Regelmäßig besuchen Vorstandschaftsmitglieder auf eigene Kosten die Projektgebiete, treffen dort die Patenkinder und deren Familien und besichtigen die neuen Projekte.
Auch viele Pateneltern haben schon ihre Kinder in Naldum, Kathmandu oder Betrawati besucht und stehen mit ihnen in Briefkontakt, mehr dazu auf der Seite „Berichte“.

Doch selbstverständlich braucht auch unser Verein Geld für Verwaltungstätigkeiten, Porto, Materialien usw. Zudem musste im Juli 2010 eine Bürokraft eingestellt werden, da die seit Januar 2010 amtierenden Vorstandsmitglieder die Betreuung der Patenschaften, die Förderung von Spenden und die Öffentlichkeitsarbeit wegen ihrer eigenen Berufstätigkeit nicht mehr im vollen Umfang leisten können. Alle diese Kosten werden durch die Mitgliedsbeiträge (26 Euro jährlich) und Sonderspenden, die speziell für die Finanzierung einer Verwaltungsmitarbeiterin gestellt werden, abgedeckt. Die Patenschaftsgelder bleiben hiervon unberührt. Deshalb benötigen wir natürlich ganz dringend unsere Mitgliedschaften und falls auch Sie etwas mehr helfen möchten: Wir freuen uns sehr über jedes neue Mitglied, egal ob aktiven Mitarbeiter oder Spender!

 
Was ermöglicht die Patenschaft?

Gefördert wird der Schulbesuch bis zum offiziellen Abschluss nach der 10. Klasse, dem SLC („School Leaving Certificate“), vergleichbar mit der Mittleren Reife. Aus verschiedenen Gründen gelingt es leider nicht immer, die Kinder bis dorthin zu unterstützen. Manche müssen den regulären Schulbesuch früher beenden, z. B. wegen Verheiratung oder weil sie in ihrer Familie die Rolle des Versorgers übernehmen müssen. Wenn sie die 8. Klasse abschließen konnten, so bedeutet das auch einen kleinen Erfolg, denn damit erreichen sie einen in Nepal anerkannten Bildungsabschluss, die sog. „basic education“. In diesen Fällen ist es dann gelungen, den Kindern zumindest eine solide Grundbildung zu ermöglichen. 

Neben dem Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren, müssen Schuluniformen (oft die einzige Bekleidung), Hefte, Bücher und Schreibmaterial bezahlt werden. Aus dem Patenschaftsgeld bekommen die Kinder zusätzlich auch Seife, Zahnpasta und -bürsten, Pullover für den Winter und Schuhe. 

Von dem Patenschaftsgeld wird auch die medizinische Grundversorgung, wie halbjährliche Entwurmungen, des Patenkindes gewährleistet, da es in Nepal keinerlei Krankenversicherung gibt. Entstehen durch schwere Krankheiten oder Unfälle größere Kosten, so werden diese sowohl für das Patenkind als auch für seine Familie durch Spendengelder von „Hilfe für Betrawati e.V./ Help the Children (HTC)“ finanziert.

Haben die Patenfamilien nach einiger Zeit der Beobachtung durch unseren Mitarbeiter in Nepal, Bharat Krishna Rana, ihr kontinuierliches Interesse an der Schulbildung ihrer Kinder bewiesen, so dürfen insbesondere die Mütter an unseren verschiedenen Trainings (Hygiene, Gesundheits-, Landwirtschafts- und Kochtrainigs) sowie an den Erwachsenenbildungsklassen teilnehmen. In diesen Klassen lernen die Frauen, die auf dem Lande in Nepal meistens Analphabetinnen sind, Lesen und Schreiben. Außerdem werden alle Familien beim Bau einer neuen Unterkunft unterstützt, da die früheren Steinhäuser bei dem großen Erdbeben im April 2015 zerstört wurden.

Durch die Finanzierung der Ausbildung geben die Pateneltern den Kindern die Chance, später ihr Leben selbstbewusst und eigenverantwortlich zu führen. Zusätzlich schützt der Schulbesuch die Mädchen meistens vor sehr früher Verheiratung und Schwangerschaften im Jugendalter.

 
Pateneltern!

Der Besuch von Pateneltern bei ihren Patenkindern ist vom Verein sehr gewünscht. Wem ein Besuch in Nepal nicht möglich ist, darf seinem Patenkind sehr gerne ab und zu ein Foto mit ein paar persönlichen Zeilen schicken. Direkter Briefkontakt zwischen Pateneltern und Patenkind ist nicht möglich, da es in Nepal kein funktionierendes Postwesen gibt. Die Briefe werden deshalb per E-Mail nach Kathmandu gesendet, dort ausgedruckt, in die Landessprache Nepali übersetzt und von unseren Mitarbeitern zu den Patenkindern gebracht.

Auch die Patenkinder schreiben einmal jährlich einen Brief an Ihre Pateneltern. Die Briefe aller Kinder werden gesammelt, per Post an unser Büro geschickt und von dort aus wird jeder einzelne an die jeweiligen Pateneltern verteilt.