Sturzflut – Spendenaufruf
Der Name unseres Vereins‚ Hilfe für Betrawati e.V. hat mit der Sturzflut in Nepal eine neue Bedeutung bekommen. Betrawati ist, oder besser war, ein Ort am Fluss Trishuli in der Region Nuwakot in Nepal. Dort, wie in vielen anderen Orten entlang des Trishuli Flusses, fand am 26. August 2026 eine schreckliche Sturzflut statt, die hunderten Menschen das Leben und tausenden ihre Angehörigen und ihr Zuhause kostete.
Der Ort Betrawati ist fast vollständig von der Schlammwelle fortgerissen worden. Das ehemalige Patenmädchen Sushila P. lebt einige Kilometer flussabwärts. Auch deren Wohnort ist komplett zerstört. Sie schrieb „We lost each and everything.“
Eine unbeschreibliche Katastrophe ist eingetreten. Die Region ist nur noch über Hubschrauber zu erreichen, was Erste Hilfe enorm erschwert. Keine Nahrung, keine medizinische Versorgung, kein Strom, kein Wasser, nur Ungewissheit. Wir werden die Menschen in der betroffenen Region unterstützen, sobald dies möglich ist.
Unser frühere Patenjunge, Bikash B, inzwischen Ingenieur für Umwelttechnik, hat uns folgende Bilder geschickt:






Wenn Sie sich mit einer Spende beteiligen möchten, geben Sie bitte auf der Überweisung das Stichwort „Sturzflut Betrawati“ an. Vielen Dank!
Spendenkonto: Hilfe für Betrawati
Raiffeisenbank Deggendorf
IBAN: DE80 7416 0025 0000 5249 80
BIC: GENODEF1DEG
Wer eine Spendenquittung möchte, bitte die vollständige Adresse angeben.
Bis zu einem Betrag von 300 Euro reicht jedoch auch eine Kopie des Kontoauszugs zur Vorlage beim Finanzamt.
Wir danken Ihnen für Ihre Hilfe!!

Der gemeinnützige Verein Hilfe für Betrawati e.V. (HTC) vermittelt seit 1999 Patenschaften für Kinder in Nepal, einem der 10 ärmsten Länder der Erde. Durch die Unterstützung ihrer Pateneltern können diese Kinder die Schule besuchen. Der Vereinsvorstand arbeitet ehrenamtlich. Alle Spenden und Patenschaftsgelder kommen ohne Abzug den Kindern zugute. In Nepal setzt unser Mitarbeiter Bharat Krishna Rana (Bild oben) die gemeinsam beschlossenen Pläne verantwortungsvoll um. Dabei unterstützt ihn ein engagiertes Team von nepalesischen Mitarbeitern wie Lehrer, Krankenpfleger und Hilfskräfte.

Der Verein wurde von 1999 von Utz Benkel (zweites Bild) gegründet. Im Rahmen einer zuerst privaten Initiative vermittelte er ab 1997 Patenschaften im Gebiet Betrawati. Er hatte während einer Trekkingtour die bedrückende Lebenssituation vieler Familien kennengelernt und entwickelte daraus die Idee einer Hilfsorganisation zur Förderung von Schulbildung und zur Unterstützung der Eigenverantwortung für die Gestaltung der Lebensbedingungen. Bis 2001 leitete er das Projekt und den Verein.

Brigitte und Peter Jacobi (drittes Bild) übernahmen den Vorsitz des Vereins in Anschluss und haben „Hilfe für Betrawati e.V.“ in den folgenden Jahren in sehr intensiver Arbeit und enormen persönlichem Engagement (mit fast jährlichen, privat finanzierten Besuchen in Nepal) zu seiner heutigen Größe aufgebaut.

Im Januar 2010 fand ein Wechsel der Vorstandschaft statt. Seit dem führen Tina und Stefan Heigl (Bild unten) die Projekte verantwortungsvoll weiter. Die beiden sind mit dem Verein seit dessen Anfangsjahren eng verbunden. Sie haben während eines sechsmonatigen Aufenthalts 2001 die erste Krankenstation unseres Vereins aufgebaut.
Auch wenn 2010 ein „Generationenwechsel“ stattgefunden hat – die Philosophie bleibt: Wir möchten den Menschen in Nepal durch die Vermittlung von Bildung ein eigenverantwortliches, zukunftsfähiges Leben ermöglichen.
